Unveröffentlichte Artikel

Artikelnummer: 9783946310396 (ISBN)
Stückpreis: 32,60 EUR
Mein künstlerisches Erbe an die Menschheit. Was einmal Sprache und Gedanke war, soll sich selbst gehören oder der Allgemeinheit.
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Mein künstlerisches Erbe an die Menschheit Was einmal Sprache und Gedanke war, soll sich selbst gehören oder der Allgemeinheit. Eine Zeile wird laut und macht sich selbstständig, macht die Welt erklärbarer und die ­Menschen wirklicher. Das Buch soll mein Spiegelbild der Zeit sein und mein künstlerisches Erbe an die Menschheit, weil ich weiß, dass ich ein Vagabund bin, der gerade deshalb so viel besitzt, weil ihm nichts gehört und ­dafür dankbar ist, zu einer verschonten Generation zu ­gehören, die ­keinen Krieg erleben musste. Eine Rente habe ich genau so wenig wie ein ­Vogel und lebe trotzdem, oder gerade deswegen.

Der Autor Emo Schuschnig, Beruf: Freischaffender Künstler

Freischaffender Künstler mit öffentlichen und privaten Aufträgen sowie Einzelausstellungen unter anderem in den USA, Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland.
Mitbegründer der Pasinger Fabrik München. Tätigkeit in erster Linie als Bühnenbildner.
Website: kunst-schuschnig.de

Der Autor Emo Schuschnig in seinem Buch "Unveröffentlichte Artikel":

Verlage sind dazu da um die jahrelange Arbeit von Autoren, so zu sagen zurecht zu stutzen, wie ein Friseur im Friseurladen.

Sie lesen das Manuskript und schon sagen sie: „Wenn wir das drucken sollten, dann nur wenn wir die Hälfte umschreiben, den Titel zuerst, die Hauptperson muss geändert werden, die Nebenrollen auch gleich.“

Solche Eingriffe schaden, nein zerstören ein Werk völlig. Machen daraus eine jedem schmeckende Sauce und genau das will ein Autor nicht. Ein Autor ist selbst eine Persönlichkeit und lässt sein Werk nicht von Lektoren beschneiden, mit Haarspray und künstlichen Haarteilen verändern. Er will sein Original behalten.

Genau so wäre es wenn eine Galerie einem Maler sagte: „Wenn wir diese Bilder ausstellen, dann müssen Sie hier und hier und hier etwas ändern, dazu malen, entfernen, alle Farben neu ansetzen.

Nein Leute, so geht das nicht. Verlage und Galerien und Musikveranstalter leben von der Kreativität der Autoren. Die Autoren sind die Gebärenden, die Kreativen. Die anderen sind nur Parasiten, Händler die nichts zum Sagen haben aber trotzdem den meisten Reibach machen. Sie leben von den Autoren und wollen ihnen trotzdem sagen was sie schreiben, malen, komponieren sollen. Eine Frechheit! Verlage sollen einfach vervielfältigen und für die optische Aufmachung sorgen, sowie den Vertrieb und die Reklame der Erzeugnisse sorgen und besser Löhnen und Danke sagen, sonst nichts!

...

Literarisch habe ich überhaupt keine Ambitionen und nenne deshalb meine Sprache als geerdet und plastisch und ist genauso wie meine Landschaftsbilder schlicht und unmittelbar. Eben wie aus dem Leben, der Natur entstanden.

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